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Gästebucheintrag

von Herrn Gerd Laudert-Ruhm
vom 10.11.2007 10:04 Uhr

Liebe Leute im SKG-Forum,
ich arbeite erst seit Ende August 2007 im Schulkindergarten. Durch das Heft

Täglich 5 Minuten Sprachförderung
von Lily Gleuwitz u. Kersten Martin
Persen Verlag

habe ich zum ersten Mal von der Methode des Sprechzeichnens erfahren. Ich habe einige Übungen im SKG ausprobiert und bin begeistert; auch den Kindern machen diese Übungen Spaß.

Ich könnte mir vorstellen, dass das Sprechzeichnen gerade im Schulkindergarten sehr sinnvoll und Erfolg versprechend angewandt werden kann.

Hat jemand aus dem SKG-Forum nähere Erfahrungen mit dieser Methode gesammelt und kann darüber berichten? Wer hat z.B. schon mit dem Buch

Lustiges Sprechzeichnen
von G. Roß und R. Erker
München 2000
(Anm.d.Red.: ISBN 362900279X - ISBN-13 9783629002792)

gearbeitet?

(Ich hab´s mir gerade bestellt, kostet 8,95 Euro. Bei Amazon gibt es dazu informative Kundenrezensionen.)

Auf der Webseite einer integrativen Kindertagesstätte habe ich folgende Erläuterung zum Sprechzeichnen gefunden:

"Sprechzeichnen eignet sich gut für Kinder, die in ihrer Sprache auffällig sind, denn das Sprechzeichnen fordert regelrecht dazu auf, gut gegliedert, betont und fließend zu sprechen. Form und Bewegung unterstützen das Sprechen. Sprechzeichnen verbindet Sprache, Bewegung, Vers und Form. Sprechzeichnen bedeutet einen Vers zu sprechen und gleichzeitig eine Form zu zeichnen. Aus diesem Grund ist das Sprechzeichnen eine gute Vorübung für das Schreibenlernen.

Die Kinder üben dabei sowohl das Zuhören und Sprechen als auch das Sprechen und Bewegen. Beim Sprechzeichnen sprechen die Kinder automatisch deutlich und rhythmisch. Zudem kommen Sprache, Bewegung und Atmung in Fluss, das Körper- und das Bewegungsgefühl werden angeregt. Das Sprechzeichnen fordert auch die Konzentration der Kinder.

Beim Sprechzeichnen geht es um die Bewegung und die Empfindung der Bewegung, was eine wichtige Basis des Schreibenlernens darstellt und somit eine gute Vorbereitung darauf ist. Beim Sprechzeichnen entsprechen die Bewegungsformen den Mustern der Schrift. Die Kinder lernen Kreise, Achten, Schleifen, Winkel und Zickzacklinien. Dabei lernen die Kinder Schwung in eine Bewegung zu geben oder auch eine Bewegung zu bremsen, was das gegliederte Sprechen fördert.

Neben den Formen lernen die Kinder ihre Auge-Hand-Koordination zu schulen, sie üben ihre Stifthaltung und lernen ihre Bewegung zu kontrollieren. (vgl. Roß, G. und Erker, R.: Lustiges Sprechzeichnen, München, 2000)"

Schöne Grüße aus Walsrode
Gerd Laudert-Ruhm

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