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Das kleine Zahlenbuch
Mathematik für 4 bis 7-jährige Kinder
Gerhard N. Müller und Erich Ch. Wittmann
Kallmeyer'sche Verlagsbuchhandlung
Band 1: Spielen und Zählen
ISBN: 3-7800-5237-7
Preis: ca. 28,50 Euro
Band 2: Schauen und Zählen
ISBN: 3-7800-5239-3
Preis: ca. 28,50 Euro
Konzept der Bücher ( lt.
Institut für Entwicklung und Erforschung des Mathematikunterrichts der Uni
Dortmund):
Die Erfahrungen und die
vorliegenden Forschungsergebnisse zeigen deutlich, dass das Lernen in der
Schule einen umso erfolgreicheren Verlauf nimmt, je besser es durch eine
zwanglose Beschäftigung mit Zahlen und Formen vor der Schule vorbereitet
ist.
Wesentliche Schwierigkeiten,
die sich heute im Anfangsunterricht der Grundschule stellen, können durch
eine überlegte Frühförderung vermieden oder wenigstens abgemildert werden.
Das "Kleine Zahlenbuch" soll diesen Entwicklungsprozess unterstützen und
die Zusammenarbeit zwischen Kindergärten und Grundschulen anregen. Es ist
die ideale Vorbereitung für das Unterrichtswerk "Das Zahlenbuch".
Die Spiele aktivieren nicht nur
der Kopf, sondern auch die sinnliche Wahrnehmung und den gesamte Körper.
Zahlenlieder, die choreografisch umgesetzt werden, gehören genau dazu, wie
Spiele, bei denen die Kinder selber als Spielsteine agieren.
Pädagogisch besonders wertvoll
ist es, wenn sich mehrere Kinder, insbesondere im Kindergarten, gemeinsam
mit den Spielen und Bildseiten des "Kleinen Zahlenbuchs"
auseinandersetzen. Die Spiele eignen sich auch als Familienspiele oder als
Spiele für Kindernachmittage.
Die Bände haben die Form von
Spieleboxen und enthalten jeweils ein Spiele- und Bilderbuch (vierfarbig
mit Fotos und Zeichnungen), Spielpläne, das nötige Spielmaterial sowie ein
Begleitheft. Im Begleitheft werden die einzelnen Aktivitäten genau
beschrieben und erklärt.
Band 1: Spielen und Zählen
Dieser Band zielt auf die umfassende Entwicklung des Zahlbegriffs. Die
Kinder lernen die natürlichen Zahlen als Anzahlen, Ordnungszahlen,
Zählzahlen, Maßzahlen und Nummern kennen. Da sich diese Aspekte bei jedem
Kind individuell entwickeln, ist durch diesen breiten Zugang sicher
gestellt, dass jedes Kind einen Zugang finden kann. Durch viele
zahlenhaltige Bilder aus der Lebenswelt werden die Kinder angeregt, in
ihrer eigenen Umgebung Ausschau nach Zahlen zu halten.
Beispiele:
Bei "Volles Haus" hat jeder der beiden Spielpartner als Spielplan ein
Haus mit 6 Zimmern, die von 1 bis 6 nummeriert sind. Die Kinder würfeln
abwechselnd und dürfen in ihrem Haus das Zimmer der gewürfelten Nummer mit
einem Plättchen besetzen. Wenn das Zimmer schon besetzt ist, war der Wurf
umsonst. Wer sein Haus zuerst voll hat, gewinnt.
Bei "Muster legen" müssen
Reihen von roten und blauen Plättchen nachgelegt und der Regel
entsprechend fortgesetzt werden.
Band 2: Schauen und Zählen
Grundlage für sicheres und flexibles Rechnen ist die Fähigkeit, kleine
Anzahlen "strukturiert" zu bestimmen, d.h. eine Menge in kleine Gruppen zu
zerlegen, deren Anzahl auf einen Blick erfasst werden kann.
Um diese Fähigkeit zu schulen
wurden zwei Sets von Spielkarten entwickelt:
Auf den 4x6 = 24 "Insektenkarten" sind Bienen, Käfer, Schmetterlinge und
Ameisen mit den Anzahlen 1 bis 6 abgebildet, auf den 4x12 = 48
Zahlenkarten sind die Zahlen 1 bis 12 in verschiedener Form dargestellt.
Dadurch dass z.B. 6 Bienen als 3 + 3 Bienen, 6 Ameisen als 4 + 2 Ameisen,
oder 11 Punkte durch zwei Würfel mit den 6 und 5 Augen bzw. ein
Punktmuster mit 5 + 5 + 1 Punkten dargestellt sind, lernen die Kinder im
Umgang mit den Spielkarten Anzahlen unterschiedlich zu sehen und
wahrzunehmen.
Beispiele:
Im Spiel "Passende Pärchen" z.B. wird ein Spielplan verwendet, auf dem 12
der 24 Insektenkarten abgebildet sind. Die 24 Karten werden an 3-4 Kinder
verteilt, die reihum eine der abgebildeten Karten nach der anderen
ablegen. Jede der übrig bleibenden Karten wird dann wieder reihum auf eine
anzahlgleiche Karte abgelegt.
Im Spiel "Verdeckt - Entdeckt"
schließt ein Kind die Augen, die anderen legen die 6 Bienen- und die 6
Käferkarten bunt durcheinander auf den Tisch gelegt und drehen je eine
Bienen- und Käferkarte um. Das Kind öffnet dann die Augen und muss die
verdeckten Karten identifizieren.


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