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Schulfähigkeit
Kriterien und diagnostische/prognostische Kompetenz von Lehrerinnen, Lehrern
und
Erzieherinnen
von Gisela Kammermeyer, Klinkhardt 2000, Bad Heilbrunn/Obb.
290 Seiten
ca. 20,40 Euro
Das Problem der Einschulung und damit die Frage nach Schulfähigkeit und
Schuleingangsdiagnostik ist wieder verstärkt in den Blickpunkt des Interesses geraten.
Der Arbeitskreis Grundschule ordert die Einschulung aller Kinder und den Verzicht auf
Schulfähigkeit und Schuleingangsdiagnostik. In den meisten Bundesländern (mit
Ausnahme Bayerns) wird in Modellklassen versucht, diese neue Sichtweise umzusetzen
und einen integrativen Schulanfang zu
verwirklichen.
Dieses Buch zeigt, auch im Blick auf die Diskussion in den USA, welche Bedeutung
Schulfähigkeit und Schuleingangsdiagnostik bei einer Reform des Schulanfangs haben. Die
empirische Untersuchung befasst sich mit der Frage, welche Schulfähigkeitskriterien für
Lehrerinnen, Lehrer und Erzieherinnen wichtig sind. Diese subjektiven Theorien über
Schulfähigkeit werden in der Schulpraxis immer bedeutsamer (z. B. Kieler Einschulungsverfahren, "Schnupperstunden").
Es wird untersucht, in welchen Bereichen Erzieherinnen und Lehrerinnen Kinder
hinsichtlich der Schulfähigkeit gut einschätzen können und welche Konsequenzen sich für
die Schuleingangsdiagnostik ergeben. Die Ergebnisse der Untersuchung belegen die
Bedeutung einer Diagnostik im Team, in die die jeweils spezifische Sicht von Lehrerinnen
und Erzieherinnen eingebracht werden kann.


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